Historie

Deutsche Galerie

Die Galerie der deutschen Freunde ist Bestandteil des Herta und Paul Amir Gebäudes, das am 31. Oktober 2011 mit Bildern und Skulpturen des deutschen Künstlers Anselm Kiefer eröffnet wurde. Als architektonisch hochwertiger Ausstellungsort erschien er den Freunden des Tel Aviv Museum of Art prädestiniert für die Einrichtung ihrer Galerie.

Die Eröffnungsausstellung der Galerie der deutschen Freunde zeigte eine beeindruckende Sammlung von Grafiken des deutschen Expressionismus, die zum Teil aus der Privatsammlung des ersten Leiters des Museums, Dr. Karl Schwarz, stammen. Zu sehen waren Werke von bekannten Künstlern wie George Grosz, Otto Dix, Max Beckmann und Emil Nolde. Im Besitz des Museums sind auch 150 Drucke des norwegischen Künstlers Edvard Munch, die eine der weltweit größten Munch-Sammlungen darstellen.

Der Verein hat sich finanziell an der Errichtung des Neubaus beteiligt und die vollständigen Kosten für die Galerie aus Spendengeldern finanziert. Die Galerie der deutschen Freunde versteht sich als Schnittstelle zwischen Israel und Deutschland auf musealer Ebene. Durch die Initiierung von Kooperationen mit deutschen Museen und Sammlungen regt der Verein den kulturellen Austausch an und gibt der deutschen Kunst, die aktuell ein großes Interesse in Israel erfährt, eine repräsentative Plattform.

© Deutsche Freunde des Tel Aviv Museum of Art

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